Namen aus dem Stadtbuch von Biedenkopf 1324–1530

Aus Genealogen im Hinterland
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Personennamen des Stadtbuches und der Biedenkopfer Frühzeit

Biedenkopfer Bürger nach Listen und Einzelangaben des Stadtbuches

Agkerman, Herman – Ackermann, eingebürgert 1414
Aldelotzen, Henne – Bürgermeister 1405; stellt eine Armbrust
Aldewenige, Herman – eingebürgert 1432
Andreas – s. Handredirs
Anshe!mus, Gerlach – zahlt 1324 für eine Rahme, (Weber)
Appenheim – Stadtbote 1431
Arnold, Henrich – Bürgermeister 1417
Bache – In dem Bache – s. Heck
Bachen, Henne – aus Enchengeseß, eingebürgert 1433
Begkir, Herman – Becker, Bürgermeister 1428 und 1436
Begkir, Jacob – Bote 1432, 1433, 1434
Belner, Gerlach – eingebürgert 1411
Bidrnanns, Henne – eingebürgert 1404
Bobinberger – Bamberger; zahlt 1324 für eine Rahme (Weber)
Bradenbrie, Contze – Bote 1432, 1434, 1436
Bradenbrie, Henne – Stadtknecht 1434
Bradenbry, Heidenrich – Bote 1425
Briel – s. Priel
Von Brilon, Herbordus – Bürgermeister 1369
Brulman, Gerlach – eingebürgert 1398 und Gele seine Hausfrau, eingebürgert 1398 [1]
von Brungershausen, Gompel – eingebürgert 1434
von Brungershausen, Lotze – eingebürgert 1434
Burger, Heinckel – Bote 1402 [2]
Buthel, Henkel – aus Kombach, eingebürgert 1425
Cleberger – zahlt 1324 für eine Rahme (Weber)
Cleberger, Henne – Bürgermeister 1400 stellt eine Armbrust
Conrades Sohn Henne – vom Roth, eingebürgert 1422
Contzichin von Hesselbach – s. Hesselbach
Contze von Segen, – Siegen, Bote 1434 (fraglich, ob Bürger)
Cort von Steinbrücken – eingebürgert 1422
Cziese, Siebel (Seibel), von Buchenau, eingebürgert mit Frau und Kindern 1434
Czisin, Hennichen – von Buchenau, eingebürgert 1425
Czisin,Wernher – Bote 1434
Damm, Contze – aus Dautphe, eingebürgert 1434
Damme – von Dautphe, eingebürgert 1422
Daphart – Bote 1430 und 1432
von Deckinspach, Henchen Dexbach[3] eingebürgert 1423
von Deckinspach, Wygil – eingebürgert 1398
Ditmar von Moroldishausen – s. Mornshausen
Done – zahlt 1324 für eine Rahme (Weber)
von dem Dornhobe, Henne – genannt 1434 [4]
Dudephe, Herman – Dautphe; Bote 1407
Dumen, Heintze – eingebürgert 1422 [5]
Dybel, des Hobemanns Bruder – eingebürgert 1422; s. Hofmann
Dyderich von Rodenbrgg – s. Rodenberg
Dytwin – Bürgermeister 1433, 1434 u. 1436
Eberhard, Henne – eingebürgert 1416
Eberhart — Ebert – Bote 1416,1419,1430,1431,1432, u. 1434
Eckerman – eingebürgert 1404
Eckerman, Contzichin – genannt bei vorstehender Einbürgerung, identisch mit dem Eingebürgerten?
Eckerman, Werner – Sohn des Contzichin, Bote 1404 bei der Einbürgerung des Eckerman
von Elmtzhusin, Heintzle – eingebürgert 1414
Erler, Herman – eingebürgert 1402 mit seiner Frau
Erler, Else
Ernsthuser, Else – eingebürgert 1431 [6]
Eypeln, Siebel – von Buchenau eingebürgert 1434
Fapen, Heidenreich, Faphen-Foupen, – Bürgermeister 1414, u. 1423
Faypen, Hette – von Dexbach; eingebürgert 1428
Felknir, Wigand – von Quotshausen, eingebürgert 1445
Ferwir, Contze – Färber 1324
Finten, Herman – aus Mornshausen; eingebürgert 1424
Fisschir, Contze – Fischer; zahlt 1324 Steuer für einen Garten
Fischer, Gyle (Kilian) von Wolfgruben, eingebürgert 1423
von Foudingen, Jacob – s. Jacob
von Fronhusen, Contzechin – zahlt 1324 für eine Rahme (Weber)[7]
von Fronhusen, Cuntzechin – zahlt 1324 für einen Garten
von Fronhusin, Cuntzechin – eingebürgert 1395
Frymans, Heintze – Sohn des Kuntze Frymans aus Warzenbach; eingebürgert 1414
Frymanes, Henne – eingebürgert 1417 (Eintrag durchgestrichen)
Gabeln, Sybel – Gabel — Göbel; Bürgermeister 1411 u. 1431; 1430 Schöffe in Biedenkopf[8]
Ganß, Henrich – Bürgermeister 1416
Gerlach, der Moyschen Sohn – eingebürgert 1419. s. Meuß (?)
von Gindernahe, Voypelchen (Vaupel)[9] eingebürgert 1434
von Gladebach, Herman – Bürgermeister 1402
Gleser, Henne – eingebürgert 1417
Glismud Werner – eingebürgert 1430
Glumpel, Heintze – Glumpels Sohn von Wallau, eingebürgert 1416
Gompel – von oder aus Brungershausen; eingebürgert 1434 s. o.
Gompel von Moroldishausen – Bürgermeister 1433; s. Mornshausen[10]
Gundensberger, Johannes – Bürgermeister 1415, löste die Gülte vom Altar der Marienkapelle
Hadelbechir (Heidelbach); eingebürgert 1432
Hanckel – eingebürgert 1414 s. Heinckel-Henkel
Handredirß Tochter – von Weitershausen; eingebürgert 1423 s. Andres
Hanß, gen. Uß Yffeland – Bote 1434; s. Yffland
Heck; Heintz u. Bechte – Kinder Hecken In dem Bache zu Niederasphe, eingebürgert 1419 s. Bach
Heibil, Bechtuld und – Brüder (Happel), eingebürgert 1407
Heibil, Gerlach
Heinckel von Moroldishausen – eingebürgert 1411 s. Mornshausen
Heintze von Hirzenhain – Bote 1407
Heintzel – stellt eine Armbrust
Heintzle – von oder aus Elmshausen s. das.
Heintzels, Peter – Bürgermeister 1425
Hembechir – Hainbach; zahlt 1324 für Haus und Garten
Henchen von Rudershausen – Rittershausen; Bote 1411
Henkel von Moroldishusen – eingebürgert 1432; s. Heinckel u. Mornshausen
Henne – Stadtknecht 1434; wohl Bradenbrie
Henne von Simmersbach – eingebürgert 1420 (Nachname oder Herkunftsort?)
Hentze von Haygyr – Haiger; eingebürgert 1403
Hentziles, Hen – eingebürgert 1402
Herr, Hans – von Dautphe, eingebürgert 1414
von Hesilnbach, Contzichin – eingebürgert 1402[11]
Hillen Sohn Henne – aus Günterod, eingebürgert 1416
Hobegkir, Ebirhard – von Eisenhausen, eingebürgert 1434
von Hoerle, Herman – eingebürgert 1434[12]
Hobeman – genannt bei Dybel, 1422[13]
Hone, Henne – Höhn; zahlt 1324 für einen Garten[14]
Horsemors Meckels Tochter – eingebürgert 1434
Hyltwin – zahlt 1324 für eine Rahme (Weber)
In dem Hobe, Henne – Imhof; eingebürgert l422[15]
Iffland, Hans – s. Hans gen. Uß Yffeland; Bote 1434
Jacob – von Foudingen = Feudingen; eingebürgert 1400
Jegirs, Gele[16] – eingebürgert 1402
Jespergirs Gelichin – Jespergirs Hausfrau, eingebürgert 1423
Kaldirn, Henne – eingebürgert 1416
Kaltabin-Kaltaubin, Gerhard – Bote 1411, 1419 u. 1430
Kaltabin, Henne – Bote 1422
Karnstadt, Henne – Bote 1414 u. 1428
Kelners, Peter – aus Laasphe; eingebürgert 1411
Kelnir, Heintzechin – eingebürgert 1432
Kibbedantz-Kibdantz, Ditmar – Bote 1398, 1399, 1402, 1411, 1413, 1415, 1417, 1419 und 1425
Kleinhennichen – eingebürgert 1432[17]
Knecht, Hanß – eingebürgert 1437
Kodener, Lutze – Kätner, zahlt 1324 für einen Garten
Koen, Sifrids Sohn – von Lixfeld; Kühn-Kuhn; eingebürgert 1426
Korsener, Kuntze – Kürschner; eingebürgert 1411
Kotzhusen – s. Quotshausen
Krucker, Arnold – Sohn des Rader Krucker aus Breidenbach, eingebürgert 1411
Kulmans, Kontze – eingebürgert 1419
Kuney, Henrich – aus Marburg, eingebürgert 1417
Kuntz von Sölberg – s. Silberg[18]
Lebisten, Henn – stellt eine Armbrust; s. auch Lybisten
(Löwenstein)
die Letzin – erhält 2½ Gulden, s. städt. Ausgaben 1512
Lotze – von Brungershausen (Nachname oder Herkunftsort?) eingebürgert 1434 s. o.
Lotze, Herman – Bürgermeister 1424
Lotzeman – eingebürgert 1414
Lubeckir – zahlt 1324 für eine Scheune
Lupen, Hette – mit Kindern eingebürgert 1434
Lutzen, Henne – Bürgermeister 1426
Lybisten – zahlt 1324 für eine Rahme (Weber); s.
Lebisten
Lynenwebers, Heinchen, der Junge – Bote 1434
Magirfed, Herman – eingebürgert 1414
Malner. Contzichin – eingebürgert 1434
von Melsbach, Heintze – eingebürgert 1399[19]
Metzil, Alheid (Adelheid), Metzilhennes Tochter, eingebürgert 1428
Meuß, Gerlach – s. Gerlach
Molner, Künkel – eingebürgert 1414[20]
Molnir, Henchen – von Buchenau, eingebürgert 1434
von Moroldishusen, Ditmar – Mornshausen, eingebürgert 1423[21]
von Moroldishusen, Gompel – s. Gompel- Gümpel u. Anm. [10]
von Morotzhusen, Heinckel – eingebürgert 1411 s. Heinckele[22]
von Moroldishusen, Henkel – eingebürgert 1432 s. Henkel[23]
Mud – der Schmied von Eisenhausen, eingebürgert 1422
Nebiger – Bote 1428
Niederhöfer, Herman – zu dem Niedern Hobe, eingebürgert 1430[24]
Nithard, Henne – von Ebersbach, eingebürgert 1425
Nolde Eidam des Henne von dem Dornhobe; Bote 1434 s. Anm. [4]
Nul – eingebürgert 1400
Pryel, Sybel – Briel-Brühl, eingebürgert 1430[25]
Pontziger, Henrich – Puntziger; Bürgermeister 1425 u. 1426[26]
Puncziger, Johannes – zahlt 1324 für eine Rahme (Weber)
Puntziger, Heintze – stellt eine Armbrust
Puntziger, Johannes – Bürgermeister 1415
Puschel, Henne – der Junge, eingebürgert 1434
Quenstrider, Heintze – eingebürgert 1434
Quotshausen-Quotshus-Kotzhusen – Quotshusen[27]
Kotshusin, Hennichen – zahlt 1324 für eine Rahme (Weber)
Qotzhusen – besitzt 1406 einen Garten
von Quotzhusin, Henne – Bürgermeister 1413
von Quotzhusin, Hennichin – Bürgermeister 1430
Quotzhußen, Henrich – Bürgermeister 1422
von Quotzhusen, Herman – Bürgermeister 1416 u. 1432
Richwin – stellt eine Armbrust
Rockenhusen, Heintze – eingebürgert 1419
von Rodinberg Dyderich – eingebürgert 1402
Rodenhusen, Gelchin – Bote 1411
Rodin, Andre – erhält Bede von der Stadt[28]
von Rudershusen, Henchen – Rittershausen eingebürgert 1411
Rudershausen, Henchen – Bote 1411
Rudolf, Werner – Bote 1395
Ruel, Herr Johann – erhält 1512 von der Stadt 7 Gulden
Rupp – Heintze Ruppen Sohn aus Hommertshausen, eingebürgert 1434
Rupracht, Katharina – zahlt 1324 für einen Garten
Ruß, Sibel – Bote 1432
Schampe – Bote 1405
Schampin, Metze – von Buchenau, mit ihren Kindern eingebürgert 1434
Schede, Henne – eingebürgert 1400
Scheffer, Heintze – stellt eine Armbrust
Scheffer, Henne – in oder aus dem Roßbach, eingebürgert 1432
Scheffer, Hefte – geb. Schneider, Hennes Frau, wohl gebürtig aus Biedenkopf
Scheffer, Tilchin – eingebürgert 1414 als „der Scheffer“
der Scherer – Bote 1406
Schneider, Contze – s. Snydirs
Schneider, Henichin – von Breidenbach, eingebürgert 1436
Schöffer, Siebel – von Breidenstein, eingebürgert 1434
Schoneborn, Dippel – Bote 1411 u. 1416
Schoneborn, Ryngoß – Bote 1411
Schumacher, Foypel – Bürgermeister 1428
Schwarz Arnold – 1437 eingebürgert
Sifride, Herman – eingebürgert 1414 (s. Anm. [20])
von Simmersbach, Henne – s. Henne
Sleinnicher – Bote 1407
Smerer, Heidenrich – eingebürgert 1423
Snegelchin – eingebürgert 1404
Snydirs, Contze – zahlt 1324 für einen Garten; s. Schneider
Sölberg-Solberg-Sulburg – Silberg
von Solberg, Conrad – eingebürgert 1431
von Sölberg Heintze eingebürgert 1415
von Sölberg Kuntz eingebürgert 1414
von Sölberg Sibel – Heinichens Sohn, eingebürgert 1423
von Sulberg Heinichin – eingebürgert 1430
Spare, Heintze – zahlt 1324 für eine Rahme (Weber)
Spysemecher, Lotze eingebürgert 1406 mit seiner Frau
Stappe Bote 1405
yn Steinhaus, Herman – Bürgermeister 1445; = Steinhaus
Steinhaus, Lotze stellt eine Armbrust
Stracke, Henne zahlt 1324 für eine Rahme (Weber)
Stracke, Henne – stellt eine Armbrust
Stracke, Henne – Bürgermeister 1403, 1411 u. 1419 &racke, Henne Bote 1434
Stußle – stellt eine Armbrust Swartzenauwer, Heyntze (?) Heyntze Swartzenauwers Sohn, eingebürgert 1407
Sybel – Contzichins Sohn von Hörle, eingebürgert 1432[29]
Uff dem Reyne, Heintze – Bote 1425
Verwer, Conrades – Proconsul 1369[30]
Voypelchen von Gindernahe – s. Gindernahe u. Anm. [9]
Waller, Gerlach – von Hörle, eingebürgert 1423
Wassir, Heidenrich – Stadtknecht, Bote 1426 u. 1432
Wathen, Contze – von Wolgshusin = Wolzhausen, eingebürgert 1434.
Weber, Hartmann – Sohn der Metze Weber aus Buchenau, eingebürgert 1404
Westfeling – Bote 1437
von Wisentpach, Heinrich – eingebürgert 1414
Wigan:, Henne – eingebürgert 1414
Wigant, Herman – von Mornshausen, eingebürgert 1424
Wygel von Deckinspach – eingebürgert 1398 (Dexbach oder Weigel?)

Anmerkungen

  1. Herman Brulman und Gertrud verkaufen 1433 ihren Anteil am Zehnten zu Dautphe an Gumpel von Mornshausen. Gumpel
  2. Zu der Fülle von Namen auf die Verkleinerungssilbe — el Demandt, Laterculus Notarum.
  3. Die von Dexbach waren schon früher in Biedenkopf ansässig; 1334 wird Conradus de Deckinspach Konsul des Bischofs Ludwig von Münster in Biedenkopf, als Zeuge genannt (Baur 1 752). 1339 ist er als Schöffe genannt. 1358 ist Sigfrid von Dexbach Unteramtmann in Biedenkopf (s. Abschnitt Verpfändung u. Baur 1911 u. Anm.) — Die Dexbach stellten im 16. und 17. Jahrh. des öfteren der Stadt Bürgermeister.
  4. a b Der Dornhof lag bei Saßmannshausen, links der Lahn, ein hatzfeldischer Hof im Wittgensteinschen. Es ist fraglich, ob Henne v. d. Dornhof Bürger in Biedenkopf war.
  5. 1412 ist ein Heintze Dumen Schulthejß in Dautphe (Huth, Dautphe 155)
  6. Bei dem Eintrag ist unklar, ob Else die Tochter eines Ernsthäuser oder Else Ernsthauser die Mutter einer Eingebürgerten war. Unklarheiten dieser Art wiederholen sich in der Bürgerliste.
  7. s. auch Anm. 14. Um 1300 sind die von Fronhausen niederer Adel aus Frohnhausen b. Battenberg, mit Wappen = dem der Herren von Viermünden. (Lennarz 176). s. o. Abschnitt Bürgerlisten. Fronhäuser stellen der Stadt noch im 18. u. 19. Jh. Bürgermeister, waren von Beruf Tuchmacher. Der Name ist seit etwa 1950 nicht mehr in der Stadt vertreten. S. auch Anm. 14.
  8. Der Name ist bis ins 20 Jahrh. in der Stadt vertreten.
  9. a b Schon 1296 sind Syfridus de Gindernahe und Heidenricus frater suus als Schöffen in Biedenkopf genannt. Jost von Gindern wohnt 1593 im obersten Viertel, in der Obergasse oder am alten Markt, wo damals die Häuser mehrerer Burgmänner standen.
  10. a b Gumpel von Mornshausen war der Sohn des Dypel v. M. und der Bechta; sein Schwiegervater war Hentzil von Eisenhausen, seine Frau hieß Else. 1412 war er Schöffe in Biedenkopf. 1433 wurde er mit dem Hohenfelsischen Zehnt in Dautphe belehnt, den zum Teil schon sein Vater besaß, vorher die Puntziger (s. das.), mit ihm ein Brulman (s. das.) und die Czinse. Gumpel hatte drei Söhne: Der älteste war Johann Gumpel, als Pfarrer von Dautphe 1431 in der Bürgerliste genannt. 1439 Pfarrer in Eisenhausen. Seine Brüder waren Gerlach Gumpel und Gumprecht von Mornshausen. Gerlachs Sohn nennt sich wieder Gumpel von Mornshausen. Dessen Sohn, 1487–1492 Schöffe in Biedenkopf, nimmt mit seinen Nachkommen endgültig den bürgerlichen Namen Gumpel an. Bekannteste Vertreter der Familie sind die Rentmeister Dietrich Gumpel 1503–1526, und Jost Gumpel, 1561. (Gümbel, 151ff.)
  11. s. Anm. 14.
  12. Der Name Hoerle ist noch heute in Biedenkopf vertreten. 1365 saß ein Hurle in einem Döring’schen Haus am Kirchhof. (s. Anm. 95).
  13. „Hob“ heißt heute noch das Anwesen Kottenbach 22, ehemals wohl landgräflicher Hof. Siehe Zinsliste und Anmerkung 5
  14. Höhn sind noch heute Biedenkopfer Bürger.
  15. Imhof sind eine alte Marburger Familie mit Beziehungen nach Biedenkopf; so verkaufte Ludwig Imhof 1423 dem Spital zu Biedenkopf einen Hof in Damshausen (Gesch. BL 1. Jg. Nr. 13 S. 51). „In dem Höfchen“ heißt die Abzweigung von der Galgenbergstraße in Biedenkopf, durch die früher die Straße nach Marburg verlief.
  16. Unklar, ob Gele hier für Kilian oder Angela steht.
  17. Kleinhenn sind noch heute ansässig in der Stadt. Sie stellten hier im 16.–18. Jahrhundert Bürgermeister, waren Schmiede und „von jeher“ Schlosser.
  18. Nicht klar, ob in diesem Fall der Nachname Kuntz oder von Silberg ist; beide kommen in Biedenkopfs Registern vor, von Silberg bis ins 17. Jahrhundert.
  19. Conrad von Melsbach ist 1339 Bürgermeister (in Biedenkopf?). Melsbach = im Elsbach, ist seit knapp 100 Jahren wüst; altes Gericht bei Breidenstein, gehörte denen von Breidenbach.
  20. a b In der Namensliste dieses Eintrags sind die Nachnamen den Vornamen nicht sicher zuzuordnen; hier können aus Vornamen entstandene Nachnamen angenommen werden. Der Eintrag lässt sich in sechs Vor- und Nachnamen teilen. Die Träger stammen aus hohenfelsischen Orten. S. Anm. 128.
  21. Es kann sich um den bis 1429 lebenden Vetter Gumpels von Mornshausen, Dypel Czine handeln. Siehe Anmerkung und Gümbel 160.
  22. Er läßt sich in der Familie Gumpel/Czine nicht identifizieren.
  23. Wohl ein Sohn des Gerlach Gumpel, der 1452 gemeinsam mit seinen Brüdern mit dem Dautpher Zehnt belehnt wird (Gümbel 152, 157)
  24. Der Niederhof, ein Deutschherrenhof, lag bei Nesselbrunn; heute etwa 200m östlich des Ortes, zwei Höfe.
  25. Brühl gab es bis Mitte unseres Jahrhunderts in Biedenkopf, Briel zogen neu zu.
  26. Hencze u. Herman Puonczicher, Brüder sind 1357 Bürger in Biedenkopf, s. Anm. . Der nachher sich im Besitz der Gumpels befindliche Zehnt der Hohenfels in Dautphe stand vorher den Pinziern zu; ihn verkauften 1357 die Brüder Hencze und Diepel dictus Punczicher an die Brüder Hencze und Diepel zu Dautphe (Gümbel 152). Heintze P. ist 1387 Schöffe und Schiedsrichter (Baur I, 1175). 1477 belehnen die Herren von Hohenfels Joh. Pintziger mit dem Zehnten zu Wiesenbach und Kleingladenbach und im Roßbach. Seit dem 16. Jh. verzogen mehrfach Pinzier von Biedenkopf nach Wetter.
  27. Quotshausen stellen auch im 16. Jh. Bürgermeister in Biedenkopf. Bei gleichen Vornamen lassen sich die Familien Quotshausen u. von Quotshausen nicht trennen.
  28. Die Rode gehörten zur Dernbacher Ganerbschaft (Sühneurkunde zur Dernbacher Fehde, S. Nebe, Burgfahrten S. 7). Sie waren in Marburg Burgmannen nach Urkd. seit 2. Hälfte des 13. Jh.; s. Knetsch, Der Forsthof (ursprünglich Rodenhof) S. 6ff. Andreas Rode von Dernbach und seine Frau Barbara haben 1390 ein Haus in der Oberstadt (s. Anm. 4 und ).
  29. Er kann unter dem Namen Seibel oder unter Hörle gehen.
  30. Der gleiche Name steht schon in der Zinsliste von 1324 s. o. Ferwir, Conze. Verwandtschaft ist als sicher anzunehmen.

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