Majes in Dautphe: Johann Martin Debus (1742–1815) und Heinrich Debus (1820–1896)

Aus Genealogen im Hinterland
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Autor: Günter Debus, nach Unterlagen von Martin Nassauer[1][2]

Einordnung in die Linien der Familie

Im Jahr 1640 taucht ein Name auf, der nach Martin Nassauer[1]:167 einen Stand/Beruf kennzeichnet, er könnte dem Haus den Namen gegeben haben. Es gibt verschiedene Versionen: Mayor, Majes, Maier, Mayer, Meier, Meyer, Meyger.

Der erste Debus zog um 1770 in das Haus ein. Zuvor war der Name Born vertreten.

(0) Born
(1) Elisabeth Born ⚭ Johann Martin Debus aus Hobe
(2) Elisabeth Debus (1771–1842) ⚭ 1795 Johann Gerlach (1770–1835) aus Silberg
(3) Johann Martin Gerlach (1797–1965) ⚭ 1820 Anna Krämer (1790–1828) aus Dautphe; ⚭ 1829 Margaretha Koch (1802–1865) aus Buchenau
(4) Katharina Gerlach (1824–1886) ⚭ 1852 Heinrich Debus (1820–1871) aus Buntenberg-Mühle in Buchenau
(5) Johannes Debus (1862–1940) ⚭ Elisabeth Pfeifer (1852–1902) aus Elmshausen; ⚭ 1904 Elisabeth Hebener (1863–1951) aus Mornshausen
(6) Heinrich Werner Debus (1893–1983) ⚭ 1922 Luise Bögel (1898–1993) aus Silberg
(7) Helmuth Debus (* 1926) ⚭ Christel Weber (* 1936) aus Breidenbach

Familien

Majes

In der Kirchstuhl-Liste von 11851 ist das Haus unter der Nummer 66 aufgeführt: Hausname Majes, Eigentümer: Martin Gerlach. Bewohner 1985 war Ernst Debus, Hofstraße 9.

Aus Majes am Berg stammte Katharina Gerlach (1801–1840), die 1826 Johann Ludwig Grebe aus Dautphe heiratete. Sie bewohnten das kleine Fachwerkhäuschen, Kolbe-Haus, in der Linnebergstraße 2.[1]:37 (Stolles?)

Majesschnarrersch

Johannes Gerlach aus Majes am Berg mit seiner Frau Anna Kath. Bögel aus Silberg erwarben 1896 das Anwesen in der Kirchgasse 4. Johannes war Scheidermeister. – Majes Schnarrer erfahren wir von Martin Nassauer[1]:178

Maies Jakobs (Gründsche)

Jacob Gerlach III war 1851 Eigentümer des Hauses Maies Jacobs mit der Kirchenstuhl-Nummer 35. Bewohner 1985 war Fritz Gerlach, Hauptstraße 31.[1]:181

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. a b c d e Martin Nassauer: Dautphe wie’s damals war. Ein Blick zurück ins Dautphe vergangener Tage. Ein volkskundlicher Beitrag zur Ortsgeschichte von Dautphe. Hrsg.: Festausschuß 1200 Jahre Dautphe, Schlabach, Bad Berleburg 1990
  2. Handschriftliche Aufzeichnungen