Häuser mit jüdischen Bewohner in Breidenbach

Aus Genealogen im Hinterland
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Autor: Norbert Nossek, im November 2004

Siehe auch: Die Juden in Breidenbach

Itzigs

Haus Nr. 6 (in 1915) Itzigs, später VIVOs, Hauptstraße 65, erbaut um 1890.

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Das alte Itzigs Haus stand an der Stelle, wo heute die Bahnhofstraße auf die Bundesstraße mündet. Es hatte in 1863 die Nr. 12 (Joseph Stern) und in 1777 die Nr. 17 (Johannes Henckel). Die Nr. 12 erhielten Runkels, die nach dem Bau der Bahnhofstraße ihr neues Haus auf der anderen Straßenseite bauten.

Jerreschule

Haus Nr. 13 Jerreschule, Synagoge der jüdischen Religionsgemeinde, Hauptstraße 49.

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In 1777 Nr. 58 noch das Gemeinde-Brauhaus. In den Jahren 1831 bis 1838 wird das Gebäude von der jüdischen Religionsgemeinde in Breidenbach zu einer Synagoge umgebaut und erhält im Jahr 1863 die Nr. 13. Heute Perf-Apotheke.

Feists

Haus Nr. 27 und 28, ein Doppelhaus, Feists, Hauptstraße 33. Bild stammt aus den fünfziger Jahren, in Besitz des Heinrich Scherer (Scherersch).

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In 1777 Nr. 37 bewohnt von Johannes Sänger, modo Johann Henrich Achenbach. Vor 1863 als Doppelhaus, 1863 mit den Nr. 27 und 28 als Feists mit Feist Sonneborn Witwe und Aron Sonneborn zu je ½.

Schmandläb

Haus Nr. 54 Schmandläb, später Schemberjersch, Altweg 6.

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Das Haus wurde um 1848 erbaut, alte Nr. 129. Besitzer in 1863 Nr. 55 war Liebmann Löwenstein 1. Das Haus wurde an einen Schellberg verkauft daher der Hausname (Schemberjersch), danach in 1915 Nr. 54 Friedrich Blecher. Alle Besitzer waren Metzger.

Judd Mayer

Haus Nr. 52 Judd Mayer, später Käthe Ludd, Altweg 2.

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In 1777 Nr. 25 Johann Heinrich Reitz, modo Georg Blöcher. In 1863 Nr. 53 Liebmann Löwenstein 2., er übernahm das Haus in 1844 von seinem Vater Lövi. In 1915 Nr. 52 Julius Katz und Malli Herzberg, Tochter des Meier Herzberg aus Gedaljes, der die Hannchen Sonneborn in diesem Haus heiratete.

Gedaljes

Haus Nr. 87 Gedaljes, später Schauß, Hintere Ortstrasse 14.

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In 1777 Nr. 87, erbaut um 1802 von dem Schuhmacher Johannes Schmitt. Nach dessen Tod verkaufte seine Witwe das Haus (vor 1816) an Daniel (Gedalja) Herzberg. In 1863 Nr. 87, Levi Herzberg, danach sein Sohn Herz Herzberg in 1915 Nr. 87 und danach die Tochter Hermine mit Albert Schauß.

Jeddes

Haus Nr. 79 Jeddes, Hauptstrasse 34, heute V&R-Bank.

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In 1777 Nr. 60 Johannes Strauch, modo Adam Boß. In 1863 Nr. 79 Liebmann Herzberg aus Gedaljes (? ab 1850), Tochter Nettchen heiratete den Heinemann Stern, dessen Tochter Flora den Max Gunsenhäuser, die letzten jüdischen Besitzer.

Feschdersch

Haus Nr. 59 alter Hausname nicht bekannt, später Feschdersch, Altweg 14.

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Alte Nr. 107, erbaut um 1850 von Herz Stern. In 1863 Nr. 59 Herz Stern, Sohn des Isaak ben Herz. Nachfolger war der erste Sohn Jacob Stern 1. bis ?. In 1915 Nr. 59 Heinrich Schmidt 3. und Anna Elisabeth Weber.

Reibach

Haus Nr. 122 Reibach, später Lieses /und Ammehaus, Hintere Ortstraße 15.

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In 1777 Nr. 93, erbaut um 1807 von Philipp Leucht (Leicht). In 1863 Nr. 119 Levi Stern 1. Sohn des Isaak ben Herz. In 1915 Nr. 122 Friedrich Schmidt 2. aus Kottches, verkaufte an die Hebamme Katharina Wagner aus Kleingladenbach.

Rittersch

Haus Nr. 28½. Hausname nicht bekannt, später das Wohnhaus von Rittersch.

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In 1777 noch nicht angegeben, danach 28½ (Nr. 28 Kinkel, Georg Schneirerjakobs). In 1863 Nr. 36 Samuel Hirsch, modo Louis Ritter, in 1868 gekauft.

Ohne Bilder

Bisher keine Bilder von:

Nr. 17 Josses / Schefersch, Hauptstraße 41
Nr. 30 Ohnerts, Hauptstraße 29
Nr. 47 Liebmanns, Hauptstraße, keine Hausnr.
Nr. 50 Abrahams / Sattlersch, Hauptstraße 18
Nr. 57 Josephsläb / Lotz, Altweg 10
Nr. 93 Kiobs, Hintere Ortstraße 26
Nr. 123 Giedels / Lores, Hintere Ortstraße 7

Quelle