Graffiti-Lebenszeichen im Krieg 1914-1918 - Recherchen von heute, 100 Jahre danach

Aus Genealogen im Hinterland
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Diese Seite ist im Aufbau. Autoren sind Günter Debus[1], Siegfried Palm, Eric Marchal.

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Geschützt, gefangen und gefährdet im Kreidefelsen

Die Aussage "wenn nur jemand käme und mich mitnähme" am Kreidefelsen im Debus-Tunnel [1], entstanden in der Zeit zwischen 1915 und 1918, ist unser Einstieg in die Darstellung und Einschätzung der Graffitis als Lebenszeichen im Krieg. Sie machen uns das Erleben von Menschen als Soldaten im Einsatz an der Front gegenwärtig. Sie lenken unsere Aufmerk-samkeit weg von unserer sachlichen historischen Betrachtung der damaligen Kriegsereignisse hin zu den Menschen, ihrer Lebenswirklichkeit am Tatort des kriegerischen Geschehens.

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Ein Blick in einen Tunnelgang - Foto von 2017 - macht die räumliche Enge und die Kühle der felsigen Kreidewände erlebbar. Damals, im Tunnel unter der Erde sicher, wenn nicht entdeckt oder verraten, über dem Tunnel die Frontlinien zwischen Deutschen und Franzosen. Ja, zum Teil lag der Tunnel jenseits der Frontlinie unterhalb des feindlichen Gebietes. Der Tunnel war über 800m lang, er lag, granatengeschützt, wenigstens 13m unter der Erdoberfläche, bei der Untertunnelung der Anhöhe, sogar 21m unter dem Boden. Von Seitengängen aus ging es zu zentralen Räumen, wie Maschinenraum, Wasserhochbehälter, Unterständen, Schlafräumen, Sanitärräumen, Küchen. War der Tunnel voll belegt, schliefen die Soldaten in Hängematten auch in den Gängen.

Wieviele Soldaten sich im Tunnel zu einem bestimmen Zeitpunkt aufhalten konnten, kann nur geschätzt werden. Eine Angabe des Tunnelbauers Karl Debus gibt ungefähren Aufschluss:

„Vielen hunderttausenden von Soldaten bot diese unterirdische Anlage Schutz und Unterkommen und der Tunnel bildete den Eckpfeiler bei allen Angriffen, die sich hier auf der Höhe 196 abgespielt haben. […] Viele Truppenmassen hatten hier Stellung genommen und so überlebte der Debus-Tunnel auch die nachfolgenden Kriegsjahre 1916–1917 und 1918 – dann aber war auch das Ende für den Debus-Tunnel gekommen. […] Es kam der Waffenstillstand [Compiègne, 11. November 1918] und […] wurde auch der uns allen so lieb gewordene ‚Debus-Tunnel‘ von den 28. Pionieren, auf deutschen Befehl, gesprengt.“

– Debus 1941, S. 49
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Bevor die Graffiti-Zeichner im Tunnel besprochen werden, seien die Menschen vorgestellt, die für den Bau und Betrieb des Tunnels verantwortlich waren. Dazu gehören der Unteroffizier/Vizefeldwebel Karl Debus (1887-1946) vom 1. Westfälischen Pionier-Bataillon Nr. 7[2], sein Stellvertreter Hubert Jungbluth (1886-1952) vom Reserve Infanterie Regiment Nr. 29[3], Bauleiter Hauptmann Alexander Karcher (1884-1956) von der 1. Landwehr-Kompanie des 7. Pionier-Bataillons, Unteroffizier Erich Asbach von der 1. Landwehr, Pionier Kompanie des 7. Pionier-Bataillons des 7. Armee Korps, Unteroffizier Heinrich Piepenbreier (1886-1970) aus Essen von der 1. Landwehr-Kompanie des 7. Pionier-Bataillons, Domprobst Franz Heinrich Paul Sander (1862-1946) .

Folgende Truppenteile[4] waren im Kontakt mit dem Debus-Tunnel. Neben Soldaten des Westfälischen Pionier-Bataillons Nr. 7 und des Badischen Pionier-Bataillons Nr. 14 waren Soldaten der Reserve-Infanterie-Regimenter (R.I.R.) 28, 29, 65, 68, 234, 236, 238, 239 im Debus-Tunnel untergebracht.

Die 2007 im Tunnel aufgenommenen Graffitis sind Lebenszeichen: Texte, Namen und Figuren. Sie werden vor dem Hintergrund der 2007 vorgefundenen Räumlichkeiten im Tunnel dargestellt. Die innere Ausstattung von damals[2] existiert nicht mehr. Wir wollen die Graffitis aus ihrer Anonymität herausholen, Menschen zuordnen und menschlich verstehen. Eine erste Recherche ist im Juni 2020 erfolgreich gewesen. Darüber berichtet der erste Beitrag unter "Namen".

Namen

Karl Höge Eppingen

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Felsplatte mit dem Namen "Karl Höge Epingen"

Klar erkennbar die Schrift "Karl Höge Epingen", links daneben und darunter figurale Strukturen im Kalkfelsen. Dies irgendwo am Kalkstein eingeschrieben, von uns nicht näher im Tunnel lokalisierbar. Über dem Namen steht in Sütterlinschrift "Zweistiefel", offenbar dem Namen zugeordnet. Wie dies zu deuten ist, wird zur Aufgabe. Auch ist nicht klar, ob die zwei Kerben rechts und das Figurale darüberhinaus etwas mit dem Namen zu tun haben. Ein Unterschied besteht: Der Name wurde geschrieben, das Figurale eingeritzt. Die Frage ist: Wer war Karl Höge?


Auf der Verlustliste des Ersten Weltkrieges finden wir einen Karl Höge aus Eppingen: Verlustliste 1. Weltkrieg - Name: Karl Höge - Ort: Eppingen Heidelberg - Liste :Preußem 1277 - GOV Id: object 320489 - Ausgabe: 1918-10-25 - Seite: 27188 - Höge, Karl – 15.11. Eppingen schwer verwundet.


Wir haben recherchiert und dank des Stadtarchivs Eppingen[5] einen Karl Höge ausfindig gemacht, der für diesen Namen in Frage kommt.

Karl Höge (1896-1957) aus Eppingen als Soldat

Ein Karl Höge wurde am 15. November 1896 in Eppingen als Sohn von Karl Höge (1876-1954) geboren. Da in der Verlustliste das Geburtsdatum für Tag und Monat – 15. 11. - angegeben ist, war die Zuordnung eindeutig. Es handelt sich um den jüngeren Karl Höge (1896-1957). Er war der älteste Sohn unter den 12 Kindern. Er wurde wie sein Vater Maurer. Bei Kriegsbeginn, August 1914, war er 17 Jahre alt, erst im November wurde er 18. Zu Kriegsende 1918 – im Alter von 22 Jahren wird er als schwer verletzt registriert. Verheiratet war er mit Johanna geb. Geiger aus Sulzfeld und hatte zwei Töchter (geb. 1919 und 1921). [6]

Der jüngere Karl Höge (1896-1957) engagierte sich nach den Berichten in der Freiwilligen Feuerwehr, war aber nicht vergleichbar politisch aktiv wie sein Vater. Dieser war für die SPD bereits vor Beginn des Ersten Weltkrieges und später wiederholt im Stadtrat und gehörte in den 50er Jahren der KPD an.

Der jüngere Karl Höge (1896-1957) verstarb nur wenige Jahre nach seinem Vater am 15. September 1957 an den Folgen eines Unfalls. [7]

Wo Karl Höge (1896-1957) im Ersten Weltkrieg war, lässt sich aus den vorhandenen Quellen im Stadtarchiv nicht eruieren. Ein Dankesbrief für sogen. „Liebesgaben“ der Stadt an die Soldaten ist mit „Landsturmmann Höge“ unterzeichnet. In diesem Brief lässt er Grüße an den Vater ausrichten. Der Brief ist jedoch nicht von der Westfront, sondern unter dem Datum 18. Nov. 1917 aus Warschau geschrieben worden. Es gibt im Stadtarchiv keine Angabe zum Regiment. Hierzu gilt es zu klären, wann Karl Höge von der West- zur Ostfront kam.


Nach der Heimat möcht ich wieder steht über dem Namen.

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An einem Kreidefelsen - nah bei dem Namen "Karl Höge" - liest sich ein Name als Karl Häge. Auf der Verlustliste zum Ersten Weltkrieg gibt es einen Eintrag: Häge, Karl - Sulzfeld/Eppingen - Preußen 756 - GOV Id: SULELDJN49KC - Ausgabe: 1917-2-10 - Seite 17520 - H.K. – 26.4.94 Sulzfeld/Eppingen gefallen 21.1.15. Dieser Karl Häge kann nicht als möglicher Insasse im Debus-Tunnel in Frage kommen, weil der Bau des Tunnels erst im März 1915 gestartet wurde. So scheint es wahrscheinlich, dass es sich hier auch um Karl Höge (1896-1957) handelt.

Links vom Namen steht - offenbar mit dem gleichen Stift geschrieben - T Jule. Hat dieser Name einen Bezug zu seiner späteren Frau Johanna?

Einige Dokumente geben Einblick in seine Familie und seinen Einsatz in der Freiwilligen Feuerwehr von Eppingen.

Karl Höge Todesanzeige.jpg Karl Höge Danksagung.jpg Karl Höge Zeitung.jpg

Besonderer Dank heute - 16. 07. 2020 - an Herrn Kobol und die Enkelin und Verwandten von Karl Höge in Eppingen, die in kurzer Zeit engagiert nachgeforscht, ein Foto von Karl Höge gefunden haben und dieses heute zur Verfügung stellen.

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Pionier Ernst Kalina, geb. 1882

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An den Debus


In deinen langen Hallen hat mir es nicht gefallen

Kalina 1/16


Mit dem Adressaten Debus ist gemeint: der Tunnelbauer Karl Debus (1887-1946)[8]. Als Bergmann schien er geeignet, beauftragt zu werden, einen solchen, wie er selbst ausdrückte, "gigantischen" Bau anzulegen[9]. Er selbst war stolz über seine Leistung, schrieb deshalb auch das Manuskript über den Bau des Debus-Tunnels, was nach Fertigstellung 1941 nicht zum Druck kam[10], von seinem Stellvertreter 1914/15 Hubert Jungbluth[11] im belgischen Hergenrath aufbewahrt und von dort nach dem Krieg nicht mehr abgeholt wurde. Erst 2013 gelang es, über Internetrecherchen das Manuskript mitsamt beigefügten Dokumenten an Debus-Verwandte von Karl Debus[12] zu übergeben.

Beim Unterzeichner "Kalina" handelt es sich nach der Verlustliste des Ersten Weltkrieges[13] um den Pionier Ernst Kalina, dort zweimal registriert: 1915 im I. Pionier Bataillon 16, 2. Feldkompagnie, bei den Gefechten am 20. - 30. Januar 1915 als leicht verwundet und am 27.07.1917 als leicht verwundet. Er stammte aus Soldahnen im Kreis Angerburg in Ostpreußen, heute Sołdany [sɔu̯ˈdanɨ], ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Als Geburtsdatum wird der 13. 07. 1882 angegeben.

Ernst Kalina (*1882) muss noch vor der Winterschlacht (16.02. - 20.03. 1915) in Kämpfen (20.-30.01. 1915) beteiligt gewesen sein und danach wahrscheinlich den Bau des Debus-Tunnels miterlebt haben. Sein Graffiti-Lebenszeichen kann frühestens vor der Herbstschlacht im September 1915 (Beginn 25.09.1915) angebracht worden sein.

Ergänzung: 1/16 unter der 28. Reserve-Division

17.07.1916 - 04.10.1917: Stellungskämpfe in der Champagne


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Pionier Kaspar aus Köln-Ehrenfeld

Pionier Kaspar aus Köln-Ehrenfeld
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Gustav von dem Stamm aus Remscheid / Rhld

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Peter Brunner

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    Gefreiter 9. Reserve
    Peter Brunner      1/14


    Sch. Karl Steidel 1/14


Einsätze der Badischen Pioniere 1/14

   21.06.1915 - 21.09.1915: Stellungskämpfe in der Champagne
   22.09.1915 - 03.11.1915: Herbstschlacht in der Champagne 1915
   04.11.1915 - 31.12.1915: Stellungskämpfe in der Champagne 
   01.01.1916 - 04.10.1916: Stellungskämpfe in der Champagne 


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Ferdinand Schmidt

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O. Heise

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O. Heise

geb. 25.2.1884

Vor..felde


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Marg Sprenger

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Marg Sprenger

geb. 1874 14. März

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Stimpel

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Joseph Amann

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Schwar

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Pionier Flustig

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Tränkle aus Triberg

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Name

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Texte

Auf dem Berge stand die Kapelle

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Auf dem Berge stand die Kapelle, die der Jungfrau einst geweiht,

ungezählte Pilger suchten Tröstung dort von ihrem Leid.

Eine Stätte tiefsten Friedens blühend an des Waldes Saum

Vorm Altare gläubge Beter [unter einem Ahornbaum[14]]

[nun ist Krieg im ganzen Land, von Rußland bis nach[15]] England hin

Das mit deinem teuren Blute, sich berechnet der Gewinn.

Frankreichs schwarz gelockte Söhne, Deutschlands schönste Jugendkraft

Messen täglich hier die Waffen, morden sich mit Leidenschaft

Oh Maria voll der Gnaden, man hat hier dein Haus zerstört.

Deine Kinder schmerzbeladen bitten durch dich, dass erhört,

Gottes Sohn das leise Flehn, nimm den Feinden nun den Sieg

und dass dieser Streit auf Erden endlich sei der letzte Krieg.



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Den Namen des katholisch gläubigen Soldaten, der sein Erleben in diesen sich reimenden Worten ausdrückt, kennen wir nicht. Er überläßt uns allgemeingültig das Vermächtnis, Krieg so zu verstehen, wie er real ist. Er scheut sich nicht, Töten als Morden zu begreifen und zu benennen.


In der Unterwelt des Tunnels mit dem Gefühl, dass 13-17m über dem Kreidefelsen das kriegerische Morden geschieht, in Intervallen, manchmal unerwartet, manchmal mit "Trommelfeuer"[16] ankündigend. Es wechseln Tage angespannter Stille in der Unsicherheit, was kommen wird, mit Tagen aufgeregter Unruhe und Betriebsamkeit in Erwartung eines Ereignisses. Bei der Vorbereitung auf die Abwehr einer sich ankündigenden Attacke des Gegners oder bei Planung eines eigenen Angriffs sind Räume und Gänge voller Soldaten. Dicht an dicht erlebt man die Gedanken und Gefühle der anderen. Die zwischenmenschliche Enge läßt gemeinsames Schicksal erleben, aber auch panische Ängste spüren.

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Wir fürchten

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Wir fürchten Gott und die schwere Artillerie


   Der Feind horcht mit
   Ruhe

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Marmelade und Heldentod

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Marmelade

ißt der Pionier

alle Tage

auf zwei Tage ein

Stückchen Brot - ja so

stirbt der Pionier den

Heldentod


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Figurales

Erotik und Liebe

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Die Tunnel-Welt ist eine reine Männerwelt. Von morgens bis abends und nachts zusammen mit Männern. Und dies auf engstem Raum. Eine unnatürliche unsoziale Ausnahmesituation, und dies für eine lange Zeit. Vielleicht ein Brief nach Hause hin und her, aber unterwegs für Tage und manchmal Wochen. Kaum noch nachvollziehbar - 2020 - in unserer gegenwärtigen Welt der digitalisierten Kommunikation.

In dieser männlichen Tunnel-Welt bleibt die Frau in ihrer erotischen Anziehungskraft und der bindenden Liebe im Bewußtsein der Soldaten. Bilder und Gedanken aus der Welt mit Frauen wecken Gefühle und Bedürfnisse nach Kommunikation mit Frauen, nach Nähe und Intimität. Erinnerungen an beglückende oder aber auch enttäuschende Erlebnisse mit Frauen in der Heimat - die Ehefrau, die Verlobte, die Freundin im vertrauten Umfeld - und anderen Lebensstationen - die zufällige Begegnung mit einer fremden Frau - werden wach. Erotische Phantasien faszinieren und plagen zugleich das soldatische Leben. Träumerische Bilder und Gedanken leiten in den Schlaf. Der Traum schafft seine eigene Bewältigung und im Wachen tauchen seine Bilder wieder auf.

So verwundert es nicht, erotische Graffitis im Kreidefelsen des Debus-Tunnels zu finden. Wir können ahnen, was sie ausdrücken. Wir stellen die Bilder kommentarlos zusammen.

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ganz links:

Frauenkopf, darüber "Gretel"

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Muffel noch ein bissel, wenn

auch nichts mehr kommt. Er .....

..... so schön !!!


Duscher - Duscher -Trallala'

Trallala

7 x - bong !!!


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    rechts
    Erotisches Bild mit den Namen: 
    Georg Spitzler, Albert Berg und Gen... Müller

Erhobenen Hauptes

Schon das letzte Bild zuvor - klein, die Frau links und groß, zentral der Männerkopf. Es gibt einige Männerbildnisse.

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Beim Bild links stellen wir uns vor, wie der Soldat handwerklich geschickt sein Antlitz in den Stein meißelt. Sein rechtes Ohr hat er perfekt gestaltet. Wenn auch seine Augen nicht ausgearbeitet sind, strahlt er eine innere Stille und Gelassenheit aus.

Im Bild rechts kommt uns ein "fröhlicher Rheinländer" entgegen, die Lanze mit dabei, als ginge es zu einem Festumzug.

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Die beiden Herren - links und rechts - sind beide in Uniform. Währende der linke Herr, sich seines Ranges bewußt, mit erhobenem Haupt gemäß der Statur eines Feldherrn zur Seite in die Ferne - dem Feind trotzend - blickt, schaut der rechte Herr - ohne Mütze unvollständig gekleidet - bescheiden vor sich hin.




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Formen

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Fußnoten

  1. debus@psych.rwth-aachen.de
  2. https://www.genealogen-im-hinterland.de/wiki/Die_Akteure_beim_Tunnelbau_im_Ersten_Weltkrieg,_Champagne_1915#Westf.C3.A4lisches_Pionier-Bataillon_Nr._7
  3. Er war vom 2.8.1914 bis 21.11.1918 im Kriegseinsatz.
  4. https://www.genealogen-im-hinterland.de/wiki/Die_Akteure_beim_Tunnelbau_im_Ersten_Weltkrieg,_Champagne_1915#Truppen_in_Kontakt_mit_Tunnelanlagen
  5. Frau Binder im Stadtarchiv sei herzlich gedankt. Auch Dank an Herrn Kobold in Eppingen für seine Mithilfe bei der Suche nach zielführenden Kontakten
  6. (Quelle: Karl Diefenbacher, Ortssippenbuch Eppingen im Kraichgau , … , Lahr/Dinglingen ²1998, Nr. 3016 / Klaus Rössler, Ortsfamilienbuch Sulzfeld, 1638 – 1957, …, Sulzfeld 2003, Nr. 3342)]]
  7. (Quelle: Eppinger Zeitung, 17. / 19. Sept. 1957)
  8. https://www.genealogen-im-hinterland.de/wiki/Der_Debus-Tunnel_und_andere_Tunnelanlagen_im_Ersten_Weltkrieg,_Champagne_1915
  9. https://www.genealogen-im-hinterland.de/wiki/Die_Akteure_beim_Tunnelbau_im_Ersten_Weltkrieg,_Champagne_1915#Bauleiter_Karl_Debus
  10. https://www.genealogen-im-hinterland.de/wiki/Der_Debus-Tunnel_und_andere_Tunnelanlagen_im_Ersten_Weltkrieg,_Champagne_1915#Buchmanuskript_von_Karl_Debus_1941
  11. Großonkel des Mitautors Siegfried Jungbluth
  12. dem Neffen Fritz Debus aus Bochum und dem sehr weitläufig verwandten Günter Debus aus Aachen
  13. https://des.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search/index
  14. Versuch einer Ergänzung
  15. Versuch einer Ergänzung
  16. https://www.genealogen-im-hinterland.de/wiki/Der_Debus-Tunnel_und_andere_Tunnelanlagen_im_Ersten_Weltkrieg,_Champagne_1915#Trommelfeuer