Der erste Schlierbacher Debus 1634

Aus Genealogen im Hinterland
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Autoren: Reimar Debus und Helmut Mankel

Einordnung in die Linie der Familie

Hartenrod

Debus, Tilo

Schlierbach: Wagners/Zwoasch

Stammhaus in Schlierbach: Wagnersch/Zwoarsch

Thiel Debus aus Hartenrod heiratete 1634 in Wagners/Zwoasch ein.

Lage des Stammhauses

Nebeneinander gestellt: die Skizze des Schlierbacher Ortskernes von Daniel Merian, 1703, mit 9 Wohnhäusern und der Kapelle und die Katasterkarte aus dem Jahre 1826, gezeichnet von Geometer Metzler. Die Grundstruktur des Ortes ist in der Skizze von 1703 richtig wiedergegeben. Wieviele Wohnhäuser damals standen, ist jedoch offen.

Das Zwoasch-Haus um 1910

Heute existiert die Kapelle von Schlierbach nicht mehr, nur der ehemalige „Kirchenplatz“ erinnert an sie. Er hat die Grundstücks-Nr. 54. Die Nr. 55 umgibt den „Kirchenplatz“ auf der rechten Seite. Es ist das Anwesen von Wagners/Zwoasch. Hier standen „Hauß, Stall an dem Hauß, Stall, Schuppen, Scheuer".

Hans Wagner

Aufgeführt in den Amtsrechnungen 1586, 1600 ...

Adam Wagner

Aufgeführt in den Amtsrechnungen 1610, 1623, 1636

Tochter

  • Elsa Wagner, † 17.09.1648, heiratete (vor 1639) Thiel Debus aus Hartenrod und übernahm mit ihm das Haus

Wagners und die Kapelle

Die ehemalige Kapelle lag in unmittelbarer Nähe zum Wagnerschen Anwesen, heute Zwoasch. Im 17. Jahrhundert waren es die Wagners, die am Niedergang der Kapelle nicht ganz schuldlos waren:

  • 1628 ist dort notiert: „Zu Schlierbach will Ludwig Wagner dem Kirchhofsplatz etwas abzwacken.“
  • 1638 steht auf der Liste der Beschwerungen: „Der Kirchhof ist von Adam Wagner bis wider die Kirche zugebauet, will keinen Zins davon geben, so zur Erbauung der Capelle anzuwenden wäre.“
  • 1638 ist auch von starken Beschädigungen durch den Dreißigjährigen Krieg die Rede: „Die Capell der Filial Schlierbach ist am Chordächlein aufgebrochen, das Innengebälk samt einer schönen Leiter, 50 Schuh lang, heraus gehauen und von Soldaten verbrannt.“
  • 1667 heißt es im Visitationsbericht: „Die Schlierbacher Capell ist fast tachlos, sonst hat sie eine gute Mawer, eine Glocken, keine Uhr. Die Gemein bestehet aber nur in 13 Mann.“
  • 1723 ergeht die fürstliche Verordnung, dass „Copulationen“ (Hochzeiten) nicht mehr in „Mühlen, Höffe, Häußern oder Scheuern“, sondern nur noch in Kirchen oder Kapellen zugelassen waren.
  • 1728 steht unter „Pfarr-Verrichtungen der Gemein“: „Schlierbach hat auch seine Capell gehabt, aber solche mutwillig verfallen lassen. Man hat ihnen zwar Anno 1720 aufgegeben, das Tach zu reparieren, damit eine Copulation trocken darin könne gehalten werden, allein, sie habens nicht angenommen. Nachdem aber die neue Ordnung kommen, reuets nun selbige.“

Debus in Wagnersch/Zwoasch

Thiel Debus (* ca. 1610; † 1681)

Schmiedemeister, Sohn von Hans Debus aus Hartenrod

Debus, Thiel (* in Hartenrod; † 07.04.1681) ⚭ vor 1639 Wagner, Elisabeth († 17.09.1648) in Wagners-Haus

Hauseigentümer nach Amtsrechnungen 1640

Thiel Debus wirkte in Schlierbach als Schmied. Die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges suchten auch Thiel Debus heim, wie wir aus den Berichten über Kriegsschäden im Amt Blankenstein und Grund Breidenbach 1640 (HSTAD) wissen. Er hatte 1640 mit einem Schaden von 143 Reichstalern den dritthöchsten Verlust in Schlierbach zu beklagen. Des weiteren wurde ihm sein Schmiedewerkzeug entwendet.

1659 verzeichnet die Kastenrechnung umfangreiche Ausgaben für Weiberstühle,

„darunter 4 alb Til Debuse, Schlierbach vor 110 Speichernägel so ebenmaßen zu besagten Stühlen gebraucht wurden“

150 Jahre Evangelische Kirche Hartenrod, S. 25–26

Die Kirche in Hartenrod hatte Schaden genommen durch Kriegszüge, die Fenster, Türen, Treppen und Bänke „verderbt“ hatten. So mussten auch die „Weiberstühle“, das Gestühl für die Frauen im Schiff, erneuert werden.

Stammte das Eisen für die von Thiel Debus geschmiedeten Speichernägel aus „Hangelgriwe“ (Hangelgrube) und „Eisenkaute“ (Eisengrube) in Schlierbach?

„Griwe“ und „Kaute“ sind überlieferte Bezeichnungen für ehemalige Gruben. In Schlierbach gibt es die Flurbezeichnungen „Hangelgriwe“ (In der Hangelgrube) und „Eisenkaute“, wo in früherer Zeit Braun- bzw. Roteisenstein abgebaut wurde. Entsprechende Spuren ehemaligen Bergbaus sind heute noch erkennbar. Es war der Stollenarbeiter, der dort in Handarbeit mit Hammer, Meißel, Pickel und Wanne für den Abtransport des erzhaltigen und toten Gesteins seine Arbeit verrichtete. Die Berufsbezeichnung Stollenarbeiter taucht in den Hartenröder Kirchenbüchern auch für Schlierbacher Bürger immer wieder mal auf. In den Abbildungen: links ein Rennofen mit der Abflussrinne und Herdgrube für die Schlacke (Wikipedia) und eine vermutliche Herdgrube „In der Hangelgriwe“ (Hangelgrube) in Schlierbach.

Hatte Thiel Debus das Eisen für die Speichernägel aus der Hangelgriwe oder der Eisenkaute?

Das ist nicht auszuschließen. Dort wurde aber nur das eisenerzhaltige Gestein abgebaut. Und das war so nicht schmiedbar. Aus dem Gestein musste erst das reine Eisen in einem Schmelzprozess, in früherer Zeit in einem sog. Rennofen, erschmolzen werden. Auch in den ehemaligen Schlierbacher Gruben in Hangelgriww und Eisenkaute scheinen solche Rennöfen gestanden zu haben. Dort findet man zu einer Rundung gesetzte Steine, die auf eine ehemalige Herdgrube hindeuten. Die Herdgrube diente zur Aufnahme der flüssigen Schlacke, die beim Schmelzprozess aus dem Rennofen über eine Rinne herauslief. Die Rennofenepoche war im Industriezeitalter vorbei. Leistungsfähige Hochöfen kamen auf. Ein weiterer Beweis für die frühere Existenz von Rennöfen könnten auch ehemalige Köhlerplätze sein, die am Steilhang der Hangelgriww auszumachen sind. Dort wurde die Holzkohle für den Schmelzprozess im Rennofen hergestellt. Der Wald an den Hängen unterhalb vom Würgeloh – rund um die Hangelgriww – und auf dem Brääremerk (Breiteberg) lieferte den Rohstoff.

Folgende Abschnitte wurden aus Wikipedia entnommen:[1]

Die Eisenerzeugung begann mit dem Bau von Rennöfen und Waldschmieden. Neben der Menschenkraft benötigte man als Energieträger Holzkohle, die man in unmittelbarer Nähe durch Verkoken gefällter Holzstämme gewann. Eisenerze waren in der Region zunächst noch so häufig vorhanden, dass man sie nahe der Verarbeitungsstätten im Tagebau oder durch Aufsammeln von sog. Moltersteinen gewinnen konnte.

Die Produktion begann, indem man ein Gemisch von Holzkohle und Erz in kleine Herdöfen (ca. 1,5 bis 2 m hoch), gebaut aus Steinen mit Lehm/Ton – Rennfeuer/Rennofen – einbrachte und entzündete. Verbrennungsluft wurde durch handbetriebene Blasebälge aus Ziegen- oder Kalbshäuten von unten eingeblasen. Bei Temperaturen um 1000 °C wurde allmählich dem Erz der Sauerstoff entzogen, der sich dem Kohlenstoff der Holzkohle anlagerte und verbrannte. Es verblieben im Herd nach einigen Tagen Eisenluppen, das waren 5–20 kg schwere Eisenklumpen (auch „Ofensau“ genannt), die man durch Aufbrechen des Ofens entnahm. Zwar reichte die Ofentemperatur nicht aus, das Eisen zu schmelzen, jedoch um die mineralischen Bestandteile des Erzes zu verflüssigen, die dann als fließende Schlacke aus einer kleinen Öffnung am Boden des Rennofens abrinnen (namensgebend), ablaufen konnte. Mit langstieligen Holzhämmern, aus besonders hartem Wurzelholz, entfernte man die den Luppen noch anhaftende Schlacke.

Danach begann die eigentliche Schmiedearbeit. Zum wiederholten Aufheizen dienten Frischfeuer, eine Art Schmiedefeuer mit zusätzlicher Luftzufuhr auf das Schmiedeteil, um den im Rennofen aufgenommenen überschüssigen Kohlenstoff zu verringern. Die zu Rotglut erhitzten Luppen wurden mehrmals mit Eisenhämmern bearbeitet und geknetet, wobei sie immer weicher und verformbarer wurden; sie bauten ihren Kohlenstoffgehalt ab.

Endprodukt der Waldschmieden waren Halbfertigwaren wie Barrenmaterial, Bandmaterial, Bleche, aber auch Gebrauchsgegenstände wie Sicheln, Gabeln, Spaten, Pflugscharen, Beile, Äxte, Hämmer, Hufeisen, Nägel, Pfannen, sowie Waffen aller Art, Schwerter, Spieße, Dolche, Messer, einfache Helme und Panzer. Verkaufsmärkte für derartige Produkte sind seit 1250 in Wetzlar und Frankfurt nachweisbar.

Konfirmierte Kinder waren

  • Adam, * ca. 1639, konfirmiert 1651, übernahm das Haus
  • Christina, * ca. 1645, konfirmiert 1657, heiratete 1661 nach Günterod Adam Velten
  • Daniel sen., * ca. 1648, konfirmiert 1660, heiratete am 18.05.1666 Catharine Stoll aus Hartenrod und baute Oarms/hint.

Adam Debus (* ca. 1639; † 1700)

Debus, Adam (* ca. 1639; † 17.06.1700) ⚭ 04.06.1662 Dönges, Crein (* ca. 1646; † 12.02.1712) aus Bottenhorn

Ihr Vater ist Jacob Donges d. Ä. aus Bottenhorn.

Konfirmierte Kinder waren

  • Daniel jun., * ca. 1666, konfirmiert 1678, übernahm das Haus
  • Elßgen, * 31.08.1669, konfirmiert 1681, heiratete 1686 nach Wommelshausen Johann Jacob Inderthal
  • Tiel, * 26.02.1672, konfirmiert 1684, heiratete 1693 nach Bottenhorn Crein Herrmann
  • Adam, * 01.03.1675, konfirmiert 1687

Anmerkung
Nach Ortsbuch Holzhausen, S. 125: ⚭ 29.12.1691 Bottenhorn Debus Thiel, * 1670 ebd. und Schantz, Crein, * gen. ebd.; Kinder: Anna, 2721, * Januar 1700 ebd., † 01.03.1773 Ho.; Hans Jacob, 461, * err. 11.04.1706 Bottenhorn, † 02.03.1773 Ho

Daniel Debus (* ca. 1666; † zwischen 1740 und 1750)

Debus, Daniel (* ca. 1666; † zwischen 1740 und 1750) ⚭ 1687 Weygand, Engen (Anna) (* 25.02.1675; † 27.03.1721) aus Schlierbach

Sie stammte aus dem Haus Feldes, die Eltern waren Hans Jacob Weygand ⚭ 19.07.1661 Crein Möller in Schlierbach.

Konfirmierte Kinder waren

  • Tiel, * 10.02.1698, er übernahm das Haus
  • Adam, * 08.11.1705, er heiratete am 29.10.1726 Elisabetha Kraft (* 13.05.1711) aus Gehanns in Schlierbach

Thiel Debus (1698–1759)

Debus, Thiel (* 10.02.1698; † 09.07.1759)⚭ 15.11.1715 Kraft, Anna Elisabeth (* 18.04.1695; † 05.01.1755) aus Hahnkopfsmühle in Hartenrod

Ihre Eltern waren Philip Heinrich Kraft (Müller) ⚭ 11.06.1676 Elßgen Herman.

Konfirmierte Kinder waren

  • Johann Jacob, * 04.10.1716 ⚭ 1784 Enche Rink in Endbach
  • Catharina, * 07.12.1718
  • Johann Conrad, * 03.04.1722
  • Johann Adam, * 01.09.1725 ⚭ 16.08.1761 Gertraud Donges (* 23.08.1735), sie übernahmen Feldes in Schlierbach
  • Anna Elisabetha, * 25.09.1727, † 2.2.1760, ledig
  • Adam, * 07.02.1732

Johann Conrad Debus (1722–1749)

Debus, Johann Conrad (* 03.04.1722; † 13.04.1749) ⚭ 08.11.1742 Stoll, Anna Margaretha (* 19.08.1720; † vor 1760) aus Endbach

Ihre Eltern waren Adam Stoll (aus Schlierbach) ⚭ 07.09.1719 (in Endbach) Ännchen Schmidt (aus Endbach)

Konfirmierte Kinder waren

  • Adam jun., * 13.04.1746, übernahm das Haus, ⚭ 21.06.1765 Anna Margaretha Debus (* 20.09.1748) in Gehanns
  • Catharina, * 18.11.1748, ⚭ 21.06.1765 Adam Debus, sen. (* 11.08.1740) in Gehanns

Doppelhochzeit Zwoasch-Gehanns 1765
Aus der Sicht von Gehanns, siehe auch dort:

  • Adam Debus, * 11.08.1740 in Gehanns ⚭ 21.06.1765 Debus, Catharina (* 18.11.1748) aus Zwoasch
  • Anna Margaretha, * 20.09.1748 in Gehanns ⚭ 21.06.1765 Debus, Adam (* 13.04.1746) aus Zwoasch

Anmerkungen: Diese Doppelhochzeit zwischen Gehanns und Zwoasch in 1765 ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert!

  • Der Vater des Geschwisterpaares in Gehanns, Adam Debus (* 1705), ist ein Bruder des Großvaters des Geschwisterpaares in Zwoasch, Tiel Debus (1698–1759)
  • Zum Zeitpunkt der Heirat – 1765 – war der Gehanns-Hof noch ein Lehen des Deutschen Ritterordens in Marburg.
  • In Zwoasch und Gehanns waren jeweils ein Geschwisterpaar. Zur Zeit der Heirat 1765 lebten die Großeltern in Zwoasch nicht mehr († er 1759, sie 1755), von den Eltern in Zwoasch nicht mehr der Vater († 1749), vielleicht noch die Mutter († vor 1760). Ob die Eltern in Gehanns 1765 noch lebten, ist nach Datenlage ungewiss. Der Bräutigam Adam Debus aus Zwoasch und die Braut Anna Margaretha aus Gehanns waren noch jung, er 20 und sie 17 Jahre alt. Die Braut Catharina aus Zwoasch war mit 17 Jahren ebenfalls recht jung, der Bräutigam Adam aus Gehanns mit 24 Jahren schon älter. Die Höfe standen nicht weit auseinander. Hier könnte, wie so oft die nachbarschaftliche Nähe der Grund für die Ehestiftung gewesen sein. Es galt der Spruch: „Kaufe vom Nachbarn das Rind, freie vom Nachbarn das Kind, dann wirst du nicht betrogen.“ War die zweite Eheschließung der Anna Margaretha Debus, geb. Stoll, 1758 mit dem Witwer Daniel Ludwig Benner, 1760 gestorben im Haus Zwoasch, ein Grund?

Ob es ökonomische Gründe gab, die beiden Höfe so eng zusammenzuhalten, müsste recherchiert werden.

2. Ehe von Anna Margaretha Debus, geb. Stoll, Ww; ⚭ 28.05.1758 Benner, Daniel Ludwig (* 09.06.1705 in Schnaresch; † 13.04.1760 in Zwoasch), in erster Ehe gewohnt in Henn hinterst (keine Kinder)

Adam Debus jun. (1746–1822)

Debus, Adam (* 13.04.1746; † 22.01.1822) ⚭ 21.06.1765 Debus, Anna Margaretha (* 20.09.1748; † 01.09.1826) aus Eintrag Zwoasch''

Nach Eintrag: Ihre Eltern waren Adam Debus (Zwoasch) und Elisabetha Kraft (Gehanns), beide in Gehanns. Das heißt, die Braut Anna Margaretha Debus (1748–1826) war eine Cousine ihres Schwiegervaters Johann Conrad Debus (1722–1749)

Kontrollen

  • Brandkataster 1777 Adam Debus jun.
  • Einwohnerliste 1800 Adam Debus jun. (im Wagnerhaus < Zwoasch) mit Anna Margaretha
  • Sterbeeintrag von Debus, Adam: im Inhaltsverzeichnis Hausname Wagners, 22.01.1822, Alter 75J, 9M, 9T, Zeugen beide Söhne: Adam Debus (Bottenhorn), Johann Adam Debus (Schlierbach)
Adam Debus – Wagners

Konfirmierte Kinder waren

  • Johann Adam, * 14.10.1768, übernahm das Haus
  • Elisabetha, * 14.02.1771
  • Adam, * 09.05.1777, ⚭ 1808 Katharina Klingelhöfer in Bottenhorn
  • Catharina, * 19.04.1783, ⚭ Johannes Schmidt in Dernbach
  • Johann Jacob, * 04.09.1793, † 30.08.1816, ledig, als Soldat an einer Kriegswunde verstorben.

Johann Adam Debus jun. (1768–1836)

Debus, Johann Adam jun. (* 14.10.1768; † 26.11.1836) ⚭ 29.11.1805 Schmidt, Katharina (* 10.10.1780; † 13.12.1849) vom Dernbach

  • Anmerkung: Ihre Eltern waren Schmitt, Johann Ludwig ⚭ 02.07.1777 (Dernbach) Rink, Elisabetha in Dernbach

Konfirmierte Kinder waren

  • Johannes III, * 26.04.1810, er übernahm das Haus
  • Elisabetha, * 1818, verheiratet nach Wommelshäuser Hütte (⚭ 1835) mit Velte, Johannes
  • Johann Adam III, * 1820, ⚭ 27.07.1845 mit Rink, Catharina (* 1823) aus Gehanns, bauten Scheeksch
  • Katharina, (6.K.2.T.) * 03.06.1828 ⚭ 16.03.1851 Deutsch, Johannes (* 30.07.1823), bauten um 1851 Deutsches

Johannes Debus III (1810–1892)

Debus, Johannes III (* 26.04.1810; † 26.08.1892) ⚭ 20.06.1833 Velte, Anna (* 03.11.1805; † 21.11.1879) vom Dernbach

Anmerkung: Ihre Eltern waren Velte, Johannes ⚭ 25.02.1801 Loh, Anna in Dernbach

Konfirmierte Kinder waren

  • Anna, * 03.03.1838, übernahm das Haus
  • Elisabetha, * 31.12.1840, heiratete 1862 Plaum, Johann Jacob in Hartenrod, Sohn von Plaum, Johann Daniel II und Müller, Elisabeth
  • Anna Margaretha Katharina, * 25.06.1844, heiratete 1869 Zimmermann, Johann Georg in Hartenrod

Bis Anfang des 18. Jahrhunderts war es das Wagners-Haus; mit Johannes III taucht erstmalig der Hausname Zwoasch auf. Unten ein Bild von Zwoasch um 1910.

Zwoasch-Haus um 1950

Mit Johannes Debus III (1810–1892) taucht erstmalig der Hausname Zwoasch auf; vorher waren es Wagners.

Anna Debus (1838–1921) und Johann Daniel Plaum (1830–1890)

Debus Anna (* 03.03.1838; † 23.07.1921) ⚭ 23.11.1862 Plaum, Johann Daniel (* 06.11.1830; † 20.09.1890) aus Hartenrod

Konfirmierte Kinder waren

  • Katharina, * 23.09.1863, heiratete 1890 Thomas, Peter in Hartenrod
  • Ludwig, * 10.02.1866, übernahm das Haus
  • Carl, * 17.10.1869, heiratete am 07.05.1899 Müller, Margaretha (* 1873) aus Schneirersch, bauten Zwoaschkolls
  • Hermann, * 16.03.1876, heiratete am 06.06.1901 Müller, Lisette (* 1877) aus Schneirersch, bauten Wirtschafts

Ludwig Plaum (1866–1933) und Margaretha Debus

Plaum, Ludwig (* 10.02.1866; † 02.01.1933) ⚭ 06.11.1892 Debus, Margaretha (* 02.08.1866; † 29.12.1919) aus Feldes

Anmerkung

  • Die Todesanzeige beider Eltern erfolgte durch Karl Plaum.

Konfirmierte Kinder waren (unvollständig)

  • Karoline, * 01.12.1893
  • Anna, * 28.10.1897, heiratete am 01.06.1925 Schaaf, Willi Heinrich August (Metzger), aus Schupbach, wohnhaft in Schadeck; † 10.12.1941 in Gießen

Ludwig Plaum (1901–1965)

Plaum, Ludwig (1901–1965) ⚭ 1934 Schneider, Katharina (1904–1990)

Anmerkung
Im Einwohnerverzeichnis von ca. 1935 wird als Hausbesitzer von Zwoasch genannt: Plaum, Ludwig (Landwirt)

Herbert Plaum (* 12.12.1944)

In der Festschrift von 1993 ist für Zwoasch als Hausbesitzer angegeben: Herbert Plaum.

Dessen Nachbar Johannes Weber aus Wirts, Schlierbacher Str. 76, übernahm im Jahre 2010 den landwirtschaftlichen Betrieb.

Anmerkungen und Einzelnachweise