Der Debushof in Caldern

Aus Genealogen im Hinterland
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Autor: Günter Debus

Kartenausschnitt mit Debushof vor Caldern

Der Debushof in Caldern zieht die Aufmerksamkeit eines Debus-Familienforschers auf sich. Wo sonst gibt es eine solche Bezeichnung eines Hofes? In Holzhausen a. H. kennen wir die Debusgasse. Der Name Debushof legt die Annahme nahe, hier handele es sich um ein historisches Debus-Gehöft.

In Landkarten finden wir den Debushof in Caldern eingetragen. Im „Historischen Ortslexikon“ finden wir unter „Debushof“:[1]

Lage und Verkehrslage: Einzelhof nordöstlich der Brücke über den Mühlgraben an der Zufahrtsstraße von Caldern zur B 62
Ersterwähnung: 1708
Historische Namensformen:
– Gänse Hof (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme]
– Döbusacker (1765) [Flurnamen]
– Döbushof (vor 1870)
– Debushof (1893)
Einwohnerstatistik: 1885: 1 Wohnhaus mit 8 Bewohnern“

Bisherige Nachforschungen, wie der Name zu erklären ist, waren ergebnislos.

Wir warten auf zielführende Hinweise.

Anmerkungen und Nachweise

  1. Siehe den Kartenausschnitt im Bild bzw. Karte unter Debushof im Historischen Ortslexikon. Dort wird als Quelle genannt:
    Ulrich Reuling (Bearb.): Historisches Ortslexikon Marburg. Ehem. Landkreis und kreisfreie Stadt. (= Historisches Ortslexikon des Landes Hessen. Heft 3). Elwert, Marburg 1979, ISBN 9783770806782, DNB 801035910, S. 64f.