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Achtung: Weil die Website für mehrere Monate nicht zugänglich war, wird zur Zeit an der Aktualisierung gearbeitet.

Projekt DeFa – Debus-Familien im Hessischen Hinterland und sonstwo

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Ziel des Projektes ist es, Ursprünge und Verbreitung des Namens Debus im Hinterland aufzuarbeiten und die Geschichte der Familien durch Darstellung von Lebensläufen und Ereignissen anschaulich zu machen. Ursprünge des Namens Debus finden wir in Friedensdorf und in Hartenrod, ohne bislang eine Verbindung zwischen ihnen entdeckt zu haben. Die Friedensdorfer Linie breitet sich eher im nördlichen Kreis (Marburg-)Biedenkopf aus, die Hartenroder Linie im südlichen. In den Darstellungen werden auch die Ausbreitungen über das Hinterland hinaus, z. B. in der Zeit der Industrialisierung, der Auswanderung und der gegenwärtigen Mobilität, einbezogen.

Für die Organisation und Redaktion sind verantwortlich:

  • Günter Debus, geboren in Gönnern, ist seit seiner Chronik für Gönnern (1996) interessiert an Biographien von Familien und Personen im Hinterland, insbesondere früheren Lebensläufen und zeitgeschichtlichen Lebensbewältigungen. Er vertritt die Friedensdorfer Debus-Linie.
  • Anneliese Westmeier ist im Februar 2019 plötzlich verstorben (siehe Ein Nachruf). Sie war Leiterin des Hinterländer Genealogenkreises und als Autorin des Buchenauer Familienbuches Kennerin der Hinterländer Familienforschung. Sie hatte das Projekt DeFa von Beginn an unterstützt und sich als Sachkennerin und Vermittlerin eingebracht. Ihr sei posthum noch einmal herzlich gedankt. Wie sich erst beim Schreiben über Katzenbach herausstellte, war Anneliese Westmeier mit ihrem 2014 verstorbenen Mann, Jürgen Westmeier, über dessen Vorfahren im Enners-Hof in Katzenbach mit einer Debus-Linie verknüpft.
  • Stefan Debus, geboren in Rachelshausen, hat sich sehr früh mit Familienforschung befasst und hat federführend an der Chronik Rachelshausen (2011) mitgewirkt. Er spürt frühe Spuren der Debus auf und übernimmt als Technik-Fan die Einrichtung und die Pflege der Beiträge im Netz.
  • Helmut Mankel in Holzhausen ist ohne verwandtschaftliche Beziehung zu Debus-Familien. Seit Jahren ist er an Vorarbeiten zum Projekt beteiligt und immer wieder gefragt, wenn es um die präzise Klärung von Personendaten in Kirchenbüchern, Eigentumsverhältnissen in Steuerlisten u.a. geht.

Ein kräftiger Anstoß zur Aufnahme des Projekts in „Geschichte im Hinterland“ (nun: „Genealogen im Hinterland“) kam von Eckhard Henkel, der die Website hat wieder auferstehen lassen und sie als Administrator betreut. Dafür danken wir ihm.

Einführung

Neue Beiträge und Änderungen

Der weltbekannte südamerikanische Befreiungstheologe Hugo Assmann (1933–2008) stammt aus der Aßmanns-Mühle in Gönnern

Der nachweisbare Vorfahre von Hugo Assmann im 17. Jahrhundert war Müller in der Aßmanns-Mühle in Gönnern! Siehe „Der Befreiungstheologe Hugo Assmann (1933–2008) und die Aßmanns-Mühle in Gönnern“.

Dr. Fritz Debus (1899–1964) und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Nach der Rekonstruktion der Biographie von Dr. Fritz Debus aus Frankfurt und der Offenlegung in einem Bericht auf der Webseite Beim Wort genommen: Dr. Fritz (Friedrich Karl) Debus (1899–1981) aus Frankfurt wurde der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) darüber informiert, welche verschwiegenen und verheimlichten Aktivitäten ihr ehemaliger Mitarbeiter in der Zeit vor 1945 unter nationalsozialistischer Herrschaft zu verantworten hat. Im Auftrag des VDK wurde anläßlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Volksbundes eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte des Volksbundes in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt mit einer im September 2019 erschienenen Buchpublikation mit über 500 Seiten vor:

Bernd Ulrich, Christian Fuhrmeister, Manfred Hettling, Wolfgang Kruse: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Entwicklungslinien und Probleme. be.bra wissenschaft verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-95410-254-9.

Im Beitrag über Dr. Fritz Debus sind die Aussagen unter Ergänzung aufgenommen.

Schicksalsbrief

Seit dem Beitrag über den Schicksalsbrief im Februar 2018 ist die Website nicht mehr zugänglich gewesen. Nun, Oktober 2019, wird bald über den Fortgang der Recherchen berichtet werden. Hierzu wird sich insbesondere Hans Jäckel aus Bielefeld zu Wort melden. Er ist der Enkel des Briefadressaten Gustaf Adolf Debus.

Schicksalsbrief aus dem Ersten Weltkrieg 1918, Colins Fund in Australien 2018 – Fritz Debus (* 1927): „Dieser Brief ist von meinem Opa!“

Der Beitrag „Als Steiger an Ruhr und Saar: Carl Friedrich Debus (1860–1934) – Vater von zwölf Kindern“ erzählt die Geschichte eines erfolgreichen Bergmanns, dessen Vater aus Mornshausen an der Dautphe im hessischen Hinterland (Marburg-Biedenkopf) ins Ruhrgebiet ausgewandert war. Dieser Beitrag im Netz hat zu zwei spektakulären Reaktionen geführt:

  • Vor vier Jahren, 2013, meldet sich ein Geschwisterpaar aus Hergenrath in Belgien (nahe Aachen), Siegfried Palm und Charlotte, und freut sich, nun hätten sie nach vielen Bemühungen endlich den lang gesuchten Adressaten per Google-Suche im Internet gefunden. Seit 70 Jahren würde bei ihnen auf dem Speicher ein Koffer aufbewahrt, der enthalte das Buchmanuskript des Carl Debus, ältester Sohn von Carl Friedrich Debus, von dem im Beitrag veröffentlicht wird, er habe im Ersten Weltkrieg in der Champagne einen Tunnel, den nach ihm benannten Debus-Tunnel, gebaut und darüber ein Buch geschrieben. Der Koffer enthält das druckgenehmigte aber nicht mehr veröffentlichte Manuskript sowie Fotos, Dokumente und Karten und war von Carl Debus auf der Flucht vor Bombenangriffen im Ruhrgebiet bei seinem Stellvertreter beim Tunnelbau, Hubert Jungbluth, zur Verwahrung abgegeben, aber nie abgeholt worden. Der Inhalt des Koffers, inzwischen im Bergbaumuseum Bochum archiviert, wurde ausgewertet und in den Beiträgen zu den Tunnelanlagen im Netz veröffentlicht.
  • Im Februar 2018 meldete sich per E-Mail ein Colin Baldwin aus Hobart in Tasmanien, Bundesstaat von Australien, mit der Aussage, alles spreche dafür, dass ein Brief aus dem dortigen Militärarchiv mit der Familie des Carl Friedrich Debus zu tun habe. Nach vielen vergeblichen Kontakten zu deutschen Archiven und Behörden sei er schließlich bei nochmaliger Internetsuche auf den Beitrag „Als Steiger an Ruhr und Saar: Carl Friedrich Debus (1860–1934) – Vater von zwölf Kindern gestoßen. Ort und Namen würden passen. Fritz Debus in Bochum, Mitautor des Beitrags und Enkel von Carl Friedrich Debus, bestätigt nach Einsehen des Dokuments: „Dieser Brief ist von meinem Opa!“

Es ist ein Schicksalsbrief. Carl Friedrich Debus schreibt an seinen Sohn Gustav, der sich im Kriegseinsatz an der Westfront befindet. Er informiert ihn über die Nachricht, dass sein Bruder Walter gefallen sei. Der Brief eines Vaters, dessen fünf Söhne 1918 im Krieg sind. Kommen sie alle heil nach Hause?

Wir danken Colin Baldwin, unserem neuen Freund Colin, für seine akribische und unermüdliche Suche nach der Familie des Verfassers des Briefes. Wer denkt schon, dass ein Brief aus dem Ersten Weltkrieg in einem Archiv am „anderen Ende der Welt“, in Tasmanien, ruht? Und dass 100 Jahre später ein Pensionär sich der Mühe unterzieht, diesen Brief in Deutsch und zudem in Sütterlinschrift zu verstehen und an den richtigen Adressaten zu bringen? Der Brief, so die Überlieferung, habe ein Australier in der britischen Armee damals in Frankreich an sich genommen und ihn zuhause in Hobart den Behörden übergeben.

In der Zwischenzeit ist Hans Jäkel in Bielefeld zur Kontaktgruppe hinzugekommen. Er ist der Enkel des Briefadressaten Gustav Debus. Seine Recherchen in Frankreich und die weiteren Nachforschungen von Colin Baldwin in Hobart (Tasmanien, Australien) werden bald im Beitrag Schicksalsbrief aufgenommen.

Zur Kontaktgruppe, die sich mit den familienbezogenen Vorgängen an der Westfront im Ersten Weltkrieg befasst, gehören Fritz Debus (Bochum), Siegfried Palm (Hergenrath, Belgien), Colin Baldwin (Hobart, Tasmanien, Australien), Hans Jäkel (Bielefeld), Eckhard Henkel (Bad Honnef) und Günter Debus (Aachen).

Aktuelle Beiträge


  • Tunnelanlagen im Ersten Weltkrieg: Debus-Tunnel, Ditfurth-Tunnel, Hertzberg-Tunnel, Mont-Cornillet-Tunnel und andere Tunnel
Die Beiträge sind wegen der Nacharbeit zu den Gedenkveranstaltungen in 2018 weiterhin aktuell. Der jetzige Stand ist der 30.10. 2019.
* Der Debus-Tunnel und andere Tunnelanlagen im Ersten Weltkrieg, Champagne 1915 enthält detaillierte Darstellungen einzelner Tunnelanlagen
* Die Akteure beim Tunnelbau im Ersten Weltkrieg, Champagne 1915 gibt einen Überblick über beteiligte Personen und Truppen
* Krieg: „Mit Gott für Vaterland“ – „Entrüstet Euch“
* Der Steiger Carl Debus als Konstrukteur des Debus-Tunnels in der Champagne 1915 dient der verwandtschaftlichen Einordnung von Carl Debus.
  • Schicksalsbrief
* Schicksalsbrief aus dem Ersten Weltkrieg 1918: Carl Friedrich Debus zum Tod des Sohnes Walter
  • Fritz Debus und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
* Beim Wort genommen: Dr. Fritz (Friedrich Karl) Debus (1899–1981) aus Frankfurt

Allgemeine Beiträge

Beiträge zu Linien und Biographien

Bekannte Debus-Persönlichkeiten: Leben und Herkunft

Autoren und Mitwirkende